Pressemeldungen

KZV BW lädt ein zur Diskussion mit den EU-Spitzenkandidatinnen und -kandidaten

Gesundheitspolitische Europadebatte

Stuttgart, 13 Mai 2019. Die Europawahl am 26. Mai spielt eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung der Europäischen Union in den nächsten Jahren. Die Parteien haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten nominiert und europapolitische Programme vorgelegt. Als Vertretung der Vertragszahnärzteschaft sowie als wichtiger gesundheitspolitischer Akteur ist es der Anspruch der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW), die Debatte aktiv zu begleiten und den Dialog zu suchen. Am 15. Mai 2019 lädt sie ein zu einer Diskussionsveranstaltung.

„Gesundheitspolitik unter der Lupe – die Europadebatte vor der Wahl“ ist das Motto unter dem die KZV BW am 15. Mai zu einer Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten aus Baden-Württemberg einlädt. Die Zahnärzteschaft sowie Interessierte aus Politik und Gesellschaft können die Gelegenheit nutzen, ihre Forderungen und Erwartungen an die Europapolitik vorzubringen und mit den Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zu diskutieren.

Ihr Kommen zugesagt haben:

                        Rainer Wieland MdEP, CDU, Vizepräsident des Europäischen Parlaments

                        Evelyne Gebhardt MdEP, SPD, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments

                        Wolfgang G. Wettach, GRÜNE, Europakandidat

                        Andreas Glück MdL, FDP, Europakandidat

                        Heidi Scharf, Die LINKE, Europakandidatin

Moderiert wird die Veranstaltung von der F.A.Z.-Korrespondentin Susanne Preuß.

„Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Entscheidungen auf europäischer Ebene oftmals große Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten sowie auf die Zahnärzteschaft haben. Gutes Beispiel hierfür ist die Datenschutzgrundverordnung mit deren bürokratischen Auswüchsen wir uns nach wie vor tagtäglich in der Praxis beschäftigen müssen“, so Dr. Ute Maier, Vorstandsvorsitzende der KZV BW. „Uns ist es deswegen wichtig, die politischen Prozesse und Entscheidungen aus zahnärztlicher Sicht von Anfang an zu begleiten.“
Zur Europawahl hat der Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW) ein 10-Punkte-Positionspapier vorgelegt. Zu den zentralen Forderungen gehört u.a. der Abbau bürokratischer Auflagen. Es wird darlegt, was für eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe zahnmedizinische Versorgung notwendig ist. Hierbei spielt das Subsidiaritätsprinzip und die Erhaltung einer starken zahnärztlichen Selbstverwaltung ebenso eine entscheidende Rolle, wie die Wahrung hoher Maßstäbe bei dem europäischen Austausch von Patientendaten und die europaweite Anerkennung von Qualifikationen und gemeinsamen hohen Qualitätsstandards. Das 10-Punkte-Positionspapier finden Sie in der Anlage.

Über Ihr Kommen und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen. Bitte melden Sie sich an unter presse@kzvbw.de.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.