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Europawahl 2019: „WahlCheck Gesundheit“ zur Gesundheits- und Europapolitik

Zur Europawahl 2019 stellt die Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW) ein Online-Frage-und-Antwort-Tool ähnlich dem Wahl-O-Mat vor, das vor allem Zahnärztinnen und Zahnärzten als Orientierungshilfe bei der Europawahl dienen kann. Der „WahlCheck Gesundheit“ hat dazu sieben Parteien zu ihren europa- und gesundheitspolitischen Positionen befragt.

Stuttgart, 02. Mai 2019. Haben Sie sich schon mal verwählt? Am 26. Mai ist Europawahl: Welche Partei vertritt am ehesten die Positionen der freiberuflich tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte? Und: Welche großen Themen gibt es in der Gesundheits- und Europapolitik, die die Heilberufler betreffen? Orientierung bietet der „WahlCheck Gesundheit“ der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW), ein professionspolitisches Informationsangebot ähnlich dem „Wahl-O-Mat“.

Die Gesundheitspolitik und die Organisation des Gesundheitswesens liegen zwar in der Verantwortung der EU-Mitgliedsstaaten, dennoch nehmen Entscheidungen auf europäischer Ebene immer stärker Einfluss auf die nationalen Gesundheitssysteme. Das EU-Recht wirkt sich indirekt auf unser Gesundheitswesen beispielsweise über den Binnenmarkt und die damit verbundenen (De-)Regulierungen aus. Kurzum: Europa wird stets präsenter.

Aber: Welche Partei wählen? Für die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Baden-Württemberg und interessierte Nutzer bietet die Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg topaktuell den „WahlCheck Gesundheit“ an. Das Online-Frage-und-Antwort-Tool ähnlich dem Wahl-O-Mat ermöglicht, eigene Positionen und Überzeugungen mit denen der Parteien abzugleichen. Alle Parteien, die im Deutschen Bundestag oder in einem der deutschen Landtage aufgrund der letzten Wahlen vertreten sind und an der Europawahl 2019 teilnehmen, sind im „WahlCheck Gesundheit“ vertreten.

Dr. Ute Maier, Vorstandsvorsitzende der KZV BW: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass sich möglichst viele Kolleginnen und Kollegen an der Wahl beteiligen.“ Entscheidungen auf EU-Ebene betreffen die freiberuflich tätigen Zahnärzte massiv. Ass. jur. Christian Finster, stellv. Vorstandsvorsitzender der KZV BW:

„Die EU ist in einem Zustand, der bürgerliches Engagement erfordert. Geben Sie unbedingt Ihre Stimme ab, dadurch machen Sie die EU zu einem Bürgerprojekt und entscheiden mit über deren zukünftige gesundheitspolitische Ausrichtung.“ Dipl.-Volkswirt Christoph Besters, stellv. Vorstandsvorsitzender der KZV BW: „Der ,WahlCheck Gesundheit‘ bietet eine gute Orientierungshilfe für die Europawahl am 26. Mai. Nutzen Sie diese Informationsmöglichkeit für Ihre Wahlentscheidung.“

Die Fakten zum „WahlCheck Gesundheit“

  • Der „WahlCheck Gesundheit“ ist ein Informationsangebot der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW) für die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Baden-Württemberg und darüber hinaus sowie für weitere Interessierte.
  • Der „WahlCheck Gesundheit“ steht online und kostenfrei auf der Website www.wahlcheck-gesundheit.de zur Verfügung und kann bis zum Wahlsonntag am 26. Mai genutzt werden.
  • Der Nutzer kann zu 15 Thesen Position beziehen („stimme zu“, „neutral“, „stimme nicht zu“, „These überspringen“).
  • In der Auswertung ist dann jeweils die Nähe zu den Positionen der verschiedenen Parteien ersichtlich. Zudem gibt es einen Vergleich aller Antworten (eigene und Parteien) zu allen Thesen.
  • Die Entwicklung der Thesen erfolgte in weiten Teilen nach denselben Prinzipien wie beim „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
  • Die Teilnahme ist anonym, es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.
  • Eine Wahlempfehlung wird nicht abgegeben.