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Zahn & Zukunft Nr. 4 (2021)

17.11.2021

In dieser Ausgabe

Service

Editorial

Service

Vom Potenzial einer engagierten Kollegenschaft

Service

Unser Service für Sie: Niederlassungsberatung in Ihrer Bezirksdirektion

Service

Copyright Geralt/pixabay.com

Editorial

Unser Service für angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute erhalten Sie die vierte Ausgabe von „Zahn & Zukunft“, dem Newsletter für angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte. Im Januar dieses Jahres sind wir mit der ersten Ausgabe online gegangen und haben Fragen, die spezifisch Kolleginnen und Kollegen in Anstellung betreffen, aufgegriffen.

In dieser Ausgabe steht nun das Stichwort „Begleitung“ im Vordergrund. Ich freue mich, dass wir unseren Kollegen Dr. Thomas Behrens für ein Interview gewinnen konnten. Er berichtet, wie sich Zahnärztinnen und Zahnärzte in der ersten Phase der Pandemie über ein eigenes Netzwerk gegenseitig begleitet haben. Bereits vor der Pandemie hatte das Netzwerk junger Zahnärzt*innen in Heilbronn viele aktuelle, praxisalltägliche Themen und konkrete Fragen diskutiert.

In der KZV BW sind uns diese Themen und Herausforderungen ebenfalls bekannt. Unter anderem bieten wir einen weiteren begleitenden Service für Sie als angestellte Zahnarzt*innen: Die Niederlassungsberatungen in den vier Bezirksdirektionen haben langjährige Erfahrung mit allen Fragen rund um die Niederlassung – hier finden Sie mit Ihren Anliegen Gehör, hier können Sie sich unkompliziert beraten lassen. Kommen Sie auf uns zu!

Auch im kommenden Jahr wollen wir uns Ihren Themen widmen und Sie begleiten: Senden Sie uns dazu einfach eine Rückmeldung an presse@kzvbw.de. Wir nehmen Ihre Anregungen gerne auf.

Mit herzlichen kollegialen Grüßen

Ihre Dr. Ute Maier

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Vom Potenzial einer engagierten Kollegenschaft

Dr. Thomas Behrens (Nordheim, Kreis Heilbronn) erzählt im Gespräch vom intensiven Zusammenhalt und der Zusammenarbeit der Zahnärzteschaft in der Region Heilbronn. Das Netzwerk aus Zahnärzt*innen vor Ort war während der ersten Phase der Pandemie Informationsquelle, Plattform für Austausch und bot in vieler Weise Unterstützung.

Wie haben Sie den Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen während der Coronapandemie erlebt?

Bei uns in der Heilbronner Region hat die Zusammenarbeit gut funktioniert: Schon vor der Pandemie gab es hier einen Stammtisch der jungen Zahnärztinnen und Zahnärzte. Vor Corona haben wir uns regelmäßig, einmal im Quartal getroffen. Mit Beginn der Pandemie hat sich der Austausch dann intensiviert: Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen es an Desinfektionsmittel gemangelt hat. Durch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen haben wir bei Lieferanten und Großhändlern gemeinsam große Mengen – auch zu guten Preisen – abnehmen können und haben dadurch überhaupt erst Hygienemittel für die Praxen einkaufen können. Das hat alles gut funktioniert. So hatten wir letztlich keinen großen Mangel.

Wie war der Kontakt zur KZV?

Ich hab ihn als sehr positiv wahrgenommen. Die Informationen, die uns über die Webseite, das Gesundheitstelegram oder die Rundschreiben erreicht haben, kamen zum richtigen Zeitpunkt, waren gut verständlich und ausführlich. Mit Christian Zirkel, Leiter der BD in Mannheim und Pandemiebeauftragter der KZV, stand ich zu der Zeit im Austausch: Er hat auch Kontakte vermittelt, wo man Masken, Handschuhe usw. beziehen konnte. Von Seiten der KZV gab es viel Unterstützung.

Welche Rolle hatte das „Netzwerk der jungen Zahnärzt*innen“?

Es gibt eine WhatsApp-Gruppe, in der sich die jungen Kolleginnen und Kollegen austauschen, sei es zu neuen Richtlinien oder Verordnungen. Über die Gruppe konnte der Austausch recht schnell organisiert werden und es musste ja auch oft sehr schnell gehandelt werden: Da kamen die Verordnungen sonntags und montags mussten dann neue Vorgaben umgesetzt werden; ich denke da an Hygienerichtlinien, Testungen von Mitarbeitenden, Voraussetzungen der Patienten für den Praxisbesuch. Alles in allem hat über die WhatsApp-Gruppe immer ein guter, zum Teil täglicher bis wöchentlicher Informationsaustausch stattgefunden und das tut es noch.

Die Organisation des Stammtisches übernehmen zwei Kollegen: Dr. Andreas Volk und Manuel Schlindwein. Wenn es eine Neugründung oder Übernahme gibt, ein neuer Kollege in einer Praxis dazukommt, dann wird er oder sie auf der Kreisversammlung angesprochen und bei Interesse in die WhatsApp-Gruppe aufgenommen.

Was sind die Themen, die bei den Netzwerktreffen besprochen werden?

In erster Linie geht es um einen kollegialen Austausch und Networking. Dabei tauschen wir uns über Behandlungsmethoden, Erfahrungen und alltäglich auftretende Themen in den Praxen aus. Gerade junge Praxisinhaber und angestellte Kollegen beschäftigen dieselben Themen. Dabei geht es häufig um die aktuellen Herausforderungen für Zahnarztpraxen wie etwa eine innovative und praxisnahe Umsetzung der Digitalisierung; Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt oder die Umsetzung regulatorischer Änderungen. Alle profitieren wir von dem gemeinsamen Austausch. Wir helfen uns regelmäßig in der Gruppe bei Personalengpässen aus, sei es, dass ein angestellter Zahnarzt oder ein Zahnärztin gesucht wird oder eine zahnmedizinische Fachangestellte. Es gab auch schon den Fall, dass jemand eine Auszubildende gern übernommen hätte, es aber nicht konnte – da wurde dann über das Netzwerk erfolgreich vermittelt.

Was empfehlen Sie jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten?

Nach dem Ende meiner Assistenzzeit und dem Schritt der Niederlassung waren die Kontakte zu anderen Kollegen auf die regelmäßigen Kreisversammlungen begrenzt. Der Kontakt zum in unserer Region bestehenden „Netzwerk der jungen Zahnärzte“ hat das Kennenlernen anderer Kollegen deutlich vereinfacht. Am besten ist es, andere junge Kollegen aktiv anzusprechen, ob es in der Region Stammtische oder bestehende Netzwerke gibt.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Sie interessieren sich für das „Netzwerk der jungen Zahnärzte“?
Dann wenden Sie sich gerne an:

Dr. Andreas Volk (dr.a.volk@za-hn.com) oder ZA Manuel Schlindwein (07131-920830).

Service

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Unser Service für Sie: Niederlassungsberatung in Ihrer Bezirksdirektion

Viele junge Zahnärztinnen und Zahnärzte verfolgen nach der ersten beruflichen Phase der Anstellung das Ziel, sich in einer eigenen Praxis oder gemeinsam mit anderen Kolleg*innen niederzulassen. Ihre Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg bietet Ihnen in allen Bezirksdirektionen eine kompetente Niederlassungsberatung an und begleitet niederlassungswillige Zahnärzt*innen von Beginn an beim Weg in die Selbständigkeit.

Gut aufgehoben: Persönliche Beratung mit langjähriger Erfahrung

Eine eigene Praxis gründen, selbstständig werden – das ist für viele ein langgehegter Traum, mit dem natürlich auch Fragen und Herausforderungen verbunden sind: Wo finde ich die passenden Räumlichkeiten? Wie läuft das, wenn ich eine Praxis übernehmen will? Was ist mit der Finanzierung? Alleine oder doch eine Gemeinschaftspraxis? Zu diesen und weiteren, rechtlichen oder betriebswirtschaftlichen Fragen helfen Ihnen die Ansprechpartner*innen der Niederlassungsberatung der KZV BW sehr gerne weiter.

Für Niederlassungswillige ist oft die Frage nach dem Praxisstandort zentral. Passgenaue Antworten auf diese Frage bekommen Sie durch die individuelle Beratung in Ihrer Bezirksdirektion. Dort erhalten Sie auch umfassende und aktuelle Zahlen zum Versorgungsgrad der infrage kommenden Orte und deren Umgebung: ein wichtiger Grundpfeiler für die Standortanalyse. In einem Beratungsgespräch können auch die Vor- und Nachteile von Einzelpraxen gegenüber gemeinschaftlichen oder anderen Praxismodellen abgewogen werden.

Die Beratung richtet sich dabei ganz nach Ihren Bedürfnissen. Ob telefonisch, postalisch, via E-Mail oder persönlich in Ihrer Bezirksdirektion: Treten Sie einfach in Kontakt mit uns! Die KZV BW unterstützt Sie gezielt bei der Praxisgründung oder -übernahme und steht Ihnen auch im Praxisalltag vertrauensvoll beratend zur Seite.

Ansprechpartner*innen für die Niederlassungsberatung:

BD Freiburg: Dipl.-Volkswirt Christoph Besters und Petra Lenz, Tel.: 0761 4506-308

BD Karlsruhe: Christian Zirkel, Tel.: 0621 38000-164

BD Stuttgart: Anne Pfaffenberger, Tel.: 0711 7877-181

BD Tübingen: Karin Kurz und Sophia Sindlinger, Tel.: 07071 911-113 / -320

Wie finde ich den perfekten Standort?

Ein innovativer Service der KZV BW ist das Kommunalportal, das Kommunen und Zahnärzt*innen zusammenbringen soll. Die Kommunen können sich auf dieser digitalen Plattform detailliert mit Angaben zu Ansprechpartnern, Gesundheitsversorgung, Verkehrsanbindung, Bildungseinrichtungen, Kinderbetreuung, Freizeitangeboten, Einkaufsmöglichkeiten, lokalem Gewerbe und ggf. auch zu freien und in absehbarer Zeit frei werdenden Praxisräumen präsentieren und damit in Kontakt zu niederlassungswilligen Zahnärzt*innen treten. Je detaillierter diese Angaben sind, desto besser können Sie sich als potenzielle*r Interessent*in ein Bild über den Lebens- und Arbeitsalltag am entsprechenden Ort und die Perspektiven für eine Niederlassung machen.

Über die Praxisbörse auf der Webseite der KZV BW finden Sie aktuelle Angebote zur Praxisübergabe, zudem können Sie selbst ein Gesuch mit Ihren speziellen Wünschen und Anforderungen aufgeben und so mit Praxisinhaber*innen, die ihre Praxis abgeben wollen, in Kontakt kommen.