Zahnarztpraxis Niederlassung
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Festzuschuss-Kompendium: Updates nach grundlegender Überarbeitung mehrerer Kapitel

Das aktuelle Update des etablierten Festzuschuss-Kompendiums „Schwere Kost für leichteres Arbeiten“ richtet sich an Zahnarztpraxen, „die an das Elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (EBZ) angebunden sind und den Heil- und Kostenplan (HKP) online an die Krankenkasse versenden“, berichtet die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV).

Die Kapitel zu „Behandlungsplanung“ (3) und „Rechnungslegung“ (7) seien „grundlegend überarbeitet“ worden. Hierzu gebe es die Ausfüllhinweise zum neuen eHKP und Erläuterungen zu den neuen Patienteninformationen. Im Kapitel „Berechnungsbeispiele“ (9) seien „die geänderten Befund- und Therapiekürzel zum Zahnersatz beschrieben und in den Beispielen umgesetzt“.

Wie die KZBV weiter mitteilt, können Praxen, die noch nicht ans EBZ angebunden sind, bei Bedarf auf die Vorausgabe des Kompendiums (Stand: 1. Januar 2022) zurückgreifen. Es müsse aber beachtet werden, dass die dort beschriebenen Befund- und Therapiekürzel seit dem 1. Juli 2022 in Teilen nicht mehr gelten würden.

Hintergrund: Kompendium ist hoch akzeptiert

Das Festzuschusssystem zum Zahnersatz seit dem Jahr 2005 gilt als fest etabliert, es sei „von der Gesundheitspolitik anerkannt und von den Krankenkassen akzeptiert“, betont die KZBV. Aufgrund der hohen Kostentransparenz und der Therapieoptionen sei es von den Patientinnen und Patienten angenommen worden. In den Praxen gilt die Anwendung als Routine.

Auch aufgrund der hohen Nachfrage wird das Festzuschuss-Kompendium regelmäßig aktualisiert. Das Kompendium finden Sie hier.

Die KZV BW bietet regelmäßig Fortbildungen zur komplexen Zahnersatz-Abrechnung vor Ort in den Zahnärztehäusern oder auch als Webinare an. Unsere Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf unserer Website.