Telematik

ePA-Pflicht: Vermeiden Sie Honorarkürzungen!

Bereits seit dem 1. Juli 2021 müssen Zahnarztpraxen aufgrund gesetzlicher Vorgaben die Anwendung „elektronische Patientenakte (ePA)“ im Wirkbetrieb vorhalten. Andernfalls muss das Honorar so lange um ein Prozent gekürzt werden, bis ein entsprechender Nachweis erbracht wurde.

Für das Vorhalten bzw. die Anwendung der ePA in der Zahnarztpraxis benötigen Sie

  • einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA),
  • einen ePA-fähigen Konnektor der Version PTV4 oder PTV 5 (ePA-Konnektor),
  • ein entsprechendes Update des Praxisverwaltungssystems.

Die KZV BW wird bei der Abrechnung des 1. Quartals 2022 die notwendige Prüfung anhand der mit den Abrechnungsdaten übermittelten Produkttypversion (PTV) des Konnektors vornehmen. Als Nachweis für das Vorhalten der ePA muss in den Abrechnungsdaten mindestens die sogenannte Konnektorversion PTV4 oder die aktuelle PTV5 Konnektorversion enthalten sein.

Für Praxen, die das notwendige Konnektor Update PTV4 oder PTV5 noch nicht durchgeführt haben bzw. noch keinen eHBA haben, besteht dringender Handlungsbedarf, um Honorarkürzungen zu vermeiden.

Die Refinanzierungspauschalen für die ePA können unter dem folgenden Link bei der KZV BW beantragt werden (mit der Refinanzierung der ePA Anwendung wird ohne weiteren Antrag die Pauschale für ein zusätzliches stationäres Kartenterminal ausbezahlt).

Zur Refinanzierung des eHBA übermittelt die Landeszahnärztekammer der KZV BW die notwendigen Daten, so dass eine automatisierte Erstattung der Pauschalen für den eHBA ohne weiteren Antrag erfolgt.

Weitere Informationen der KZBV zur ePA, speziell für Praxen und zur Weitergabe an Patienten finden Sie zum Download hier.