copyright MarianneBos/unsplash.com
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Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Widersprüche begleiten uns in unserem Alltag. Meistens sind sie uns einfach lästig, sie aufzulösen kostet Zeit und Energie. In unserer neuen Ausgabe des Newsletters für Praxisalltag und Familie geben wir zwei Beispiele, wie Kolleginnen aus unserer Mitte das Widersprüchliche in etwas Positives umwandeln.

Viele unter Ihnen stehen täglich vor der Herausforderung, Praxisalltag und den Wunsch nach ausreichend Zeit mit der Familie zusammenzubringen. Das gelingt an manchen Tagen mehr und an anderen weniger zufriedenstellend. Dass Selbständigkeit dabei kein Hinderungsgrund ist, sondern deutlich mehr Freiräume ermöglicht, zeigt der Weg unserer Kollegin Linda Tröscher aus Spechbach. Sie vereint das sonst oft Widersprüchliche buchstäblich in ihrer „Familienpraxis“.

„Eine eigene Praxis haben, aber die eigene Familie nicht testen dürfen?“ – diesem Widerspruch sehen sich derzeit viele Kolleg*innen ausgesetzt. Unsere Vorstandsreferentin für Frauen und Angestellte Dr. Florentine Carow-Lippenberger hat sich hierzu bereits engagiert an die zuständigen Behörden gewandt. In ihrem Gastbeitrag beschreibt sie, dass das Testen ihrer beiden Kinder durch Auflagen der Gemeinde, der Trägerin der Kita, mittlerweile neben Praxis und Familie zu einem zeitfressenden Nebenjob geworden ist.

Mit herzlichen kollegialen Grüßen

Ihre Ute Maier