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Daten & Fakten 2022: KZBV und BZÄK geben aktuelle Zahlen zur zahnärztlichen Versorgung heraus

Aktuell und kompakt fassen die „Daten & Fakten 2022“, veröffentlicht von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK), das zahnärztliche Versorgungsgeschehen zusammen. Nutzen Sie das kleine Faltbuch mit den wesentlichen Fakten im PDF-Format online und kostenfrei.

In den Übersichten erhalten Sie beispielsweise die Aufschlüsselung der Ausgaben für zahnmedizinische Behandlung, den Anteil der Zahnmedizin an den GKV-Ausgaben und die Aufstellung der betriebswirtschaftlichen Kostenstruktur einer durchschnittlichen Praxis (jeweils in Prozent).

GKV-Ausgaben für Zahnmedizin weiter rückläufig

Nachgewiesen wird, dass die GKV-Ausgaben für die Zahnmedizin (inkl. Zahnersatz) weiter rückläufig sind bei nun 6,02 Prozent in 2020 (2019: 6,27 Prozent), wogegen die Ausgaben für die ärztliche Behandlung gestiegen sind (2020: 17,73 Prozent; 2019: 17,35 Prozent).

Die Investitionen für die zahnärztliche Existenzgründung bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau (Datengrundlage: IDZ/InvestMonitor Zahnarztpraxis 2019):

  • Neugründung Einzelpraxis: 557.000 EUR (2018: 598.000)
  • Übernahme Einzelpraxis: 410.000 EUR (2018: 398.000)
  • Neugründung Berufsausübungsgemeinschaft: 511.000 EUR (2018: 411.000; somit deutliche Steigerung)
  • Übernahme Berufsausübungsgemeinschaft: 341.000 EUR (2018: 362.000)
  • Beitritt/Einstieg Berufsausübungsgemeinschaft: 321.000 EUR (2018: 287.000)

Positiv entwickelten sich in Deutschland die vertragszahnärztlichen Kooperationen mit Pflegeeinrichtungen nach § 119b SGB V: die Anzahl stieg auf 5761 Kooperation im Jahr 2020 im Vergleich zu 5403 in 2019.

Die Broschüre „Daten & Fakten 2022“ können Sie als PDF-Datei hier einsehen.