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Wissenschaftsbarometer 2021: Vertrauen in Ärzt*innen und medizinisches Personal bleibt in der Pandemie sehr hoch

Sehr hoch ist das Vertrauen in Aussagen von Ärzt*innen, Zahnärzt*innen und medizinischem Personal im Zusammenhang mit der pandemischen Lage (79 Prozent). Dies besagt das „Wissenschaftsbarometer 2021“, das die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ kürzlich veröffentlicht hat.

Im aktuellen Survey „Wissenschaftsbarometer 2021“ der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ wurden rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger repräsentativ zu Themen im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Politikberatung in Corona-Zeiten befragt.

Demnach bleibt das Vertrauen zu Ärzt*innen und medizinischem Personal mit 79 Prozent gegenüber früheren Erhebungen (November 2020: 80 Prozent; April 2020: 79 Prozent) auf hohem Niveau – höher noch als das Vertrauen zu Aussagen von Wissenschaft und Forschung (aktuell 73 Prozent; November 2020: 73 Prozent; April 2020: 71 Prozent).

Die Politik genießt jedoch immer weniger Vertrauen: die Werte bei Politiker*innen sanken von 34 Prozent auf 21 und nunmehr auf 18 Prozent; bei Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Ämtern von 45 Prozent auf 44 und aktuell auf nur noch 34 Prozent. Wie die Initiative weiter erhoben hat, gehe der „Wunsch mit einer wissenschaftlichen Basis politischer Entscheidungen einher“: Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) seien der Ansicht, dass politische Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollten.

75 Prozent der Befragten seien der Auffassung, dass die Wissenschaft öffentlich Stellung beziehen solle, „wenn politische Entscheidungen wissenschaftliche Erkenntnisse nicht berücksichtigen“. Einer aktiven Einmischung von Wissenschaftler*innen in die Politik stimmen allerdings nur 32 Prozent zu (23 Prozent unentschieden, 44 Prozent stimmen nicht zu).

Das „Wissenschaftsbarometer 2021“ erhalten Sie im PDF-Format hier.