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Politik
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Vom Bundestag zum G-BA: CDU-Abgeordnete Karin Maag soll neues unparteiisches Mitglied werden

Die Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag wird zum 1. Juli ihr Mandat niederlegen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion stellt sich im Sommer ihrer neuen Aufgabe als unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Seit 2009 sitzt die studierte Juristin für den Wahlkreis Stuttgart II im Deutschen Bundestag. Mit Wechsel zum G-BA tritt Maag nun vor Ablauf der Wahlperiode von ihrem Mandat zurück. Ab Juli soll sie neben Prof. Josef Hecken und Dr. Monika Lelgemann als drittes unparteiisches Mitglied dem höchsten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung angehören. Maag folgt damit Prof. Elisabeth Pott nach, die Ende Februar überraschend aus diesem Amt ausgeschieden ist. Vorgeschlagen wurde die CDU-Politikerin durch die Seite der Leistungserbringer – die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung.

Nachfolge
Für die Gesundheitsexpertin rückt Susanne Wetterich aus Stuttgart in den Bundestag nach. Wer künftig die Funktion des*der gesundheitspolitischen Sprecher*in der Unionsfraktion übernimmt, ist noch nicht geklärt.