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Plus 7,1 Prozent: Wertschöpfung in Zahnarzt- und Arztpraxen ist 2020 deutlich gestiegen

Deutlich positiver haben sich die Zahnarzt- und Arztpraxen im Jahr 2020 bei der Wertschöpfung im Vergleich zur gesamten Gesundheitsbranche entwickelt: Das Plus betrug 7,1 Prozent, 1,1 Millionen Beschäftigte haben rund 70,3 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die gesamte Gesundheitsbranche hat in 2020 auf Grundlage der aktuellen Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) pandemiebedingt etwa 3,7 Prozent weniger erwirtschaftet. Im Bereich der medizinischen Versorgung fiel der Rückgang mit minus 1,4 Prozent geringer aus.

Bezogen auf die Zahnarzt- und Arztpraxen entwickelte sich die Wertschöpfung dagegen positiver als die Gesamtwirtschaft: Das Plus betrug 7,1 Prozent, 1,1 Millionen Beschäftigte haben rund 70,3 Milliarden Euro erwirtschaftet (2019: 65,6 Milliarden Euro).

Momentan auf dem Niveau von 2018

In den vergangenen neun Jahren sei die Gesundheitswirtschaft fortwährend gewachsen, so das Ministerium bei der Veröffentlichung der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR). Mit dem Wert von 364,5 Milliarden Euro lag der Wert im Jahr 2020 etwa auf dem Niveau von 2018. Die neue Publikation des BMWi zur Gesundheitswirtschaft 2020 erhalten Sie hier.