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Luca-App für ganz Baden-Württemberg: Kontakte im Fall einer Corona-Infektion nachvollziehen

Viel wurde schon darüber geschrieben, viele haben sie bereits downgeloadet und ausprobiert: Die Luca-App zur Kontaktverfolgung bei Corona-Infektionen, die mittlerweile den Segen von Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) erhalten hat. „Wir setzen darauf, schneller zu werden als das Virus“, betonte OB Frank Nopper in den Stuttgarter Nachrichten.
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Nach der Corona-Warn-App der Bundesregierung gibt es jetzt die Luca-App, die ein Berliner Start-up zusammen mit der Band „Die Fantastischen Vier“ anbietet. Neu an der Luca-App ist, dass ein QR-Code bestätigt werden muss z. B. im Restaurant oder im Konzert mit den eigenen persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefonnummer). Im Falle einer Infektion kann das Gesundheitsamt die Daten lesen und die entsprechende Person informieren. Offenbar sind keine Anrufe vom Amt erforderlich. Die Luca-App teile den Empfänger*innen direkt mit, dass eine Ansteckungsgefahr erkannt worden sei.

Ein weiteres Feature: Private Treffen bleiben privat, d. h. die eigene Historie steht dem Gesundheitsamt nicht zur Verfügung. Wie das Start-up erläuterte, können die privaten Daten z. B. im Handy gespeichert werden „und dienen für dich als Gedankenstütze, falls du die Kontaktdaten in einem Infektionsfall angeben bzw. kontaktieren musst.“

Fanta-4-Rapper Smudo sagte den „Stuttgarter Nachrichten“ Ende März, es seien bereits 100 Gesundheitsämter mit der App verbunden. Über 40.000 Betriebe hätten sich registriert, mehr als zwei Millionen Nutzer*innen haben die App downgeloadet. Minister Lucha sagte im Südwestrundfunk (SWR), dass die Luca-App landesweit eingesetzt werden solle.

Weitere Infos hierzu mit den Download-Links der Luca-App (App Store, Google Play, Web App), von den Stuttgarter Nachrichten und von tagesschau.de.