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Zahnmedizin
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Gute Mundgesundheit kann Demenz vorbeugen: Wissenschaftliche Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Parodontitis und Alzheimer-Erkrankung

Patient*innen, die unter Zahnfleischerkrankung leiden, haben ein höheres Risiko für die Entwicklung von Alzheimer. Eine neue Studie der Universität Greifswald bestätigt nun einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und einer Erkrankung mit Alzheimer.

Die Langzeitstudie SHIP (Study of Health in Pomerania/Leben und Gesundheit in Vorpommern) untersucht seit knapp 25 Jahren die Zusammenhänge von Zahnerkrankungen und die Auswirkungen derselben auf die Allgemeingesundheit. Neueste Ergebnisse zeigen, dass das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Demenz zu erkranken, bei entzündlichem Zahnfleischschwund aufgrund von Parodontitis steigt.

Mittels neuer statistischer Arbeitsweisen wurden Daten von behandelten Patient*innen und unbehandelten Erkrankten zusammengestellt und untersucht. Als Messwert für eine Alzheimer-Erkrankung wurden MRT-Daten der US-amerikanischen Alzheimer’s Disease Neuroimaging Initiative verwendet, aus denen der für Alzheimer-charakteristische Verlust an Gehirnsubstanz ablesbar ist. „Die von einem auf Zahnfleischerkrankungen spezialisierten Zahnarzt vorgenommene Behandlung der Parodontitis zeigte einen positiven Effekt auf den Verlust der Gehirnsubstanz, der als moderat bis stark eingeschätzt werden kann.“, erläutert die Universität Greifswald.

Auf der Internetpräsenz der Universität Greifswald finden Sie weitere Informationen zur Studie.