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Politik
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Finanzministerium plant Tabaksteuer auch auf Erhitzer und E-Zigaretten

Die seit einigen Jahren auf dem Markt erhältlichen sogenannten „Heat-not-Burn-Produkte“ sowie E-Zigaretten werden oft zu Unrecht verharmlost, obwohl auch deren Gebrauch gesundheitsschädlich ist. Auch deshalb könnte das „Dampfen“ schon bald teurer werden.

Das Bundesfinanzministerium arbeitet an einer Anpassung des Tabaksteuergesetzes: Demnach sollen zum 1. Januar 2022 auch Tabakerhitzer und E-Zigaretten besteuert werden. Als Grund werden die geänderten Konsumgewohnheiten und der Rückgang des Absatzes von herkömmlichen Tabakwaren genannt.

Beim Gebrauch von E-Zigaretten nimmt der*die Verbraucher*in mit jedem Zug Nikotin und zugesetzte Aromen zu sich. Bekanntlich schädigen Aromen auch die Zellen und sind nicht selten krebserregend. Für die Zahnärzteschaft ist die Aufklärung zu den Risiken des Tabakkonsums ein Thema im beruflichen Alltag, denn Nikotin und die in E-Zigaretten verdampften Chemikalien erhöhen das Risiko für Zahnfleischentzündungen, Zahnerkrankungen oder gar Mundhöhlenkrebs.

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