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Erklärung europäischer Fachgesellschaften: Kritik an Aligner-Behandlung durch Start-ups

Viel Kritik gibt es an den Aligner-Behandlungen durch Start-ups: 31 zahnärztliche und kieferorthopädische Fachgesellschaften, Verbände und Institutionen aus 25 Ländern – darunter die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie, der BDK und das German Board of Orthodontics and Orofacial Orthopedics – wehren sich in einer Erklärung mit Vehemenz.

Die Unternehmen würden ihre Dienstleistungen „oft als erschwinglich, schnell und sicher“ bewerben, obwohl sie nicht den erforderlichen zahnmedizinischen Standards entsprechen würden, heißt es in der Erklärung. Eine kieferorthopädische Behandlung ohne ordnungsgemäße Diagnostik und regelmäßige klinische Überwachung würde „erhebliche Risiken für die Gesundheit der Patienten“ bergen.

„Die Einstimmigkeit der europäischen Kieferorthopäden macht deutlich, dass Kieferorthopädie mehr ist als nur das Ausrichten der Frontzähne“, sagte Prof. Dr. Dr. Christian Scherer, der die Erklärung für die European Federation of Orthodontic Specialists Associations (EFOSA,) koordiniert hat. Und weiter: „Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem das Wohl des Patienten im Mittelpunkt unserer Behandlungen steht.“

Die Patient*innen sollten unbedingt darauf achten, dass die in der Erklärung formulierten Grundanforderungen bei der Behandlung beachtet würden, damit diese sicher durchgeführt werden könne. Die Erklärung der EFOSA im Wortlaut finden Sie hier.