copyright Kelly Sikkema/unsplash.com
Familie
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Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor über einem Jahr wurden die ersten Corona-Fälle in Deutschland bekannt. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich das Virus weltweit und heute bestimmt das Virus immer noch unseren Alltag. Dass uns inzwischen mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist ein großartiger Erfolg. Doch wo stehen wir heute?

Viele Familien leiden unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie: Homeschooling, Kontaktbeschränkungen, der normale Praxisalltag, die Pflege von Angehörigen – das alles unter einen Hut zu bringen, fordert uns alle heraus und verlangt viel von uns ab. Dazu ein schleppender Impfstart und lange Zeit keine echte Perspektive, besonders was die Betreuung und die Beschulung von Kindern, aber auch den Besuch von Angehörigen in Pflegeheimen angeht. An dieser Stelle ist besonders wichtig anzuerkennen, was viele Familien in diesen Tagen leisten. Ich finde, dafür gebührt Ihnen Respekt!

Auch wenn der Impfstart holprig war und es an vielen Stellen noch zu langsam vorangeht: Die Impfung wird dazu beitragen, den Weg aus der Pandemie zu beschleunigen. Mit der Empfehlung der STIKO, das Vakzin von Astrazeneca auch für die über 65-Jährigen zuzulassen, der Ankündigung weiterer Impfstofflieferungen für das 2. Quartal und der aktuellen Erweiterung des Kreises der Impfberechtigten, haben nun endlich alle Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie das zahnärztliche Praxispersonal Zugang zur Impfung.

In den nächsten Wochen sollte sich somit die Lage rund um das Impfen beruhigen. Das sind erste Schritte und weitere in Richtung Entspannung werden hoffentlich bald folgen. In dieser Ausgabe des Newsletters „Alles unter einen Hut“ berichtet unsere Kollegin Vivian Kellermann von der Solidarität unter Frauen in ihrem Praxisteam. Außerdem versuchen wir, Licht in das Wirrwarr der Regelungen für die Besuche von Angehörigen in Pflegeheimen zu bringen.

Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Mit freundlichen, kollegialen Grüßen
Ihre Dr. Ute Maier