Kommunikation: Wenn der Termin verschoben werden muss
Machen Sie das auch nicht gerne? Sie müssen dem Patienten irgendeine unangenehme Information geben, zum Beispiel dass sein Termin verschoben werden muss oder dass eine Laboruntersuchung wiederholt werden muss. Schlechte Nachrichten verursachen Bauchschmerzen – und das für beide Seiten.
Mit diesen drei Geheimtipps machen Sie das Beste daraus:
- Lassen Sie die Katze aus dem Sack, aber fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus. Je mehr der andere über die Gründe für die schlechte Nachricht erfährt, desto leichter fällt es ihm, sie zu akzeptieren. Sagen Sie also ehrlich, was, wann, wo, mit wem und warum passiert ist. Und spielen Sie die Konsequenzen nicht herunter, das glaubt Ihnen sowieso keiner. Dramatisieren sollten Sie die Sache aber auch nicht – also immer schön sachlich bleiben.
- Versetzen Sie sich in die Lage des Patienten. Es ist sinnlos, ihn zu bitten, sich nicht zu ärgern oder nicht frustriert zu sein, wenn die Fakten dagegen sprechen. Zeigen Sie, dass Sie seine Gefühle verstehen. Sagen Sie also: "Ich weiss, die Sache ist unangenehm!"
- Machen Sie Nägel mit Köpfen. Bieten Sie Hilfe an. Wenn möglich, machen Sie konkrete Vorschläge, wie geholfen werden kann und was zu tun ist.
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